Film Review: District 9

19 10 2009

Ich habe mehrmals den Trailer zu District 9 gesehen und muss sagen, dass dieser deutlich mehr versprochen hat als der Film letzten Endes tatsächlich geboten hat. Die Story fand ich schon ziemlich kurios. Aliens, deren Raumschiff über der Erde kaputt geht, und die dann in Slums gesperrt werden? Die fast verhungert wären, weil sie es nicht alleine aus dem Schiff geschafft haben, aber dann plötzlich schlau genug sind um höchst technische Apparaturen zu bauen? Interessant…

Etwas lächerlich fand ich dann auch die Darstellung der “Shrimps”. Einerseits haben sie wahnsinns Waffen, kleiden sich dann aber wirklich lächerlich mit menschlichen Oberteilen und setzen sich Fahrradhelme zum Schutz auf… o_O okaaay… muss ja nicht alles zusammenpassen. Aliens sind nunmal komische Menschen ;)

Etwas seltsam fand ich auch die Kameraführung. Grundsätzlich im Stil einer Dokumentation, dieser Eindruck verliert sich allerdings im Lauf der Zeit etwas (kommt am Ende dann halt wieder), und dieses ständige amateurfilmhafte Rumgewackel… macht einfach grundsätzlich einen komischen Eindruck. Hat mir nicht so gut gefallen.

Das Ende ist mir für meinen Geschmack auch zu offen. Wenn sich da schon im Laufe der Story eine Art Beziehung aufbaut zwischen Mensch und Shrimp, so hätte ich doch noch gerne gewusst wie ernst diese dann wirklich war ;) Schade, das erfährt man leider nicht. Es fällt mir nur auf, dass dieses Ende ja regelrecht nach einem zweiten Teil schreit. Man kann also gespannt sein…

Fazit: Erwartungen aufgrund des Trailers wurden enttäuscht. Dennoch ganz gut (4 von 5 Punkten).





Film Review: Mad Money

17 10 2009

“Ich habe da eine Theorie: Verbrechen ist ansteckend.”

Mit diesem Zitat beginnt und endet der Film Mad Money. Die Story ist nicht sonderlich ausgefallen: Eine Frau, die selbst seit Jahren nicht gearbeitet hat, steht sozusagen vor dem aus. Das Geld ist alle und Schulden haben sich angehäuft. Das solls wohl gewesen sein mit dem hohen Lebensstandard. Also nimmt sie eine Stelle als Putzfrau an – in einer Zentralbank. Schnell kommt ihr die Idee, dass man doch das schöne Geld klauen könnte. Sie sucht sich Komplizinnen und los gehts.

Im weiteren Verlauf ist der Film Mad Money etwas eintönig. Er ist eher wenig spannend und auch nicht sonderlich lustig. Fällt also leider in die Kategorie “ganz nett”. Einzig das Ende macht die Sache wieder besser. Mehrere, doch teilweise überraschende Wendungen lassen nicht erahnen, wie das ganze letzten Endes nun wirklich ausgeht.

Ein wichtiger Hinweis für alle, die sich Mad Money ansehen wollen: Nicht auf deutsch! Mad Money gehört leider zu den mit Abstand am miesesten synchronisierten Filmen. Wirklich grauenvoll. Also, wer ihn sehen möchte: Mach’s auf englisch!

Fazit: Ganz nett, muss man aber nicht gesehen haben (3 von 5 Punkten).








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